Donnerstag, 14. Juni 2012

Diagnose der Autoimmunerkrankung als Ursache des kreisrunden Haarausfalls

Wenn Sie unter kreisrundem Haarausfall leiden, dann ist es entscheidend, dass zunächst die Ursache gefunden wird. Nur so kann die entsprechende Behandlung eingeleitet werden. Der spezialisierte Dermatologe ist der richtige Ansprechpartner, wenn es um die Ursachenfindung für kreisrunden Haarausfall geht.


Er wird den kreisrunden Haarausfall als solches zwar recht schnell feststellen können, die Ursache dafür erfordert jedoch eine genauere Untersuchung. So wird oftmals die Autoimmunerkrankung als Ursache für den kreisrunden Haarausfall angesehen. Um sie eindeutig diagnostizieren zu können, wird meist ein Trichogramm angelegt.


Das Trichogramm zur Diagnosefindung


Das Trichogramm sagt nichts anderes aus, als dass ein Streifen mit etwa 20 bis 50 Haaren rund um das betroffene Areal entnommen wird. Dieses Haar wird nun unter dem Mikroskop untersucht. Dabei wird insbesondere auf die Dicke und die Oberflächenstruktur des Haars geachtet. Auch der Haarzyklus ist ein entscheidender Helfer bei der Diagnosefindung, denn je nachdem, in welcher Phase sich das entnommene Haar befindet, können Schlussfolgerungen durch den Arzt gezogen werden.

Besonders gut lassen sich krankhafte Veränderungen nachweisen, wenn nicht nur rund um die vom kreisrunden Haarausfall betroffene Stelle ein Streifen Haare entnommen wird, sondern auch an einer gesunden Stelle. Allerdings müssen Sie vor der Untersuchung eine Woche lang auf das Waschen der Haare verzichten, um die Diagnose nicht zu verfälschen.

Finden sich in der Untersuchung Entzündungen an den Haarwurzeln, so deutet dies auf einen Angriff durch körpereigene Zellen hin. Die Autoimmunerkrankung lässt sich somit diagnostizieren und eine entsprechende Behandlung des kreisrunden Haarausfalls kann eingeleitet werden.

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