Dienstag, 12. Juni 2012

Die Alopecia areata reticularis

Auch bei der Alopecia areata reticularis handelt es sich um eine Unterform des kreisrunden Haarausfalls. Gekennzeichnet wird diese Form durch kahle Stellen, die sich netzförmig über den gesamten Schädel ziehen.

Ebenso bei dieser Variante erscheinen die kahlen Stellen weder schuppig, noch rau. Stattdessen sind sie sehr glatt und im Randbereich lassen sich erneut leicht abbrechende, kurze Haare entdecken. Diese Unterform des kreisrunden Haarausfalls kann dabei ebenfalls mit Veränderungen der Fingernägel einhergehen.



Immunreaktion als Ursache


Die Mediziner gehen heute davon aus, dass es sich beim reticularis Typ des kreisrunden Haarausfalls ebenfalls um die Folge einer Immunerkrankung handelt. Mit entsprechenden diagnostischen Verfahren lassen sich demzufolge Immunzellen auf den betroffenen Stellen feststellen, die sich gegen die körpereigenen Haarfollikel aufstellen, diese aber nicht vollständig zerstören.

Durch die sich daraus ergebende Entzündung kann es zu einer Beeinträchtigung des Haarwachstums und schließlich zum Verlust der Haare kommen. Die Aussichten, dass die Alopecia areata reticularis sich spontan wieder zurückbildet, sind allerdings eher gering.

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