Mittwoch, 20. Juni 2012

Die Alopecia areata universalis

Die Alopecia areata universalis gilt nicht als Unterform des kreisrunden Haarausfalls, sondern als fortgeschrittene Form der Grunderkrankung. Sie stellt dabei eine Extremform dar, da sie durch den Verlust sämtlicher Körperhaare gekennzeichnet ist. Dazu zählen neben den Kopfhaaren auch Schambehaarung, Achselhaar, Wimpern und Augenbrauen. Der vollständige Haarverlust am gesamten Körper ist jedoch extrem selten in der Praxis zu beobachten.

Die Aussichten auf eine Spontanheilung sind hier ebenfalls eher als gering zu bezeichnen, obwohl die Haarfollikel zwar beschädigt, aber nicht völlig zerstört werden.


Ursachen nicht eindeutig geklärt


Warum der Typ universalis oder subuniversalis des kreisrunden Haarausfalls zutage tritt, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Die Mediziner nehmen jedoch auch in diesem Fall wieder an, dass es sich um eine Reaktion des Körpers gegen eigene Zellen handelt.

Diese werden von entsprechend aktivierten Immunzellen angegriffen, bis sich eine Entzündung bildet, die schließlich zur Störung des Haarwachstums bis hin zum Haarausfall führt.

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