Freitag, 22. Juni 2012

Die Alopecia areata atrophicans

Eine weitere Unterform des kreisrunden Haarausfalls ist die Alopecia areata atrophicans. Diese Form tritt vorwiegend bei Frauen auf. Dabei zeigen die Statistiken, dass insbesondere Frauen zwischen dem 30. und 55. Lebensjahr von dieser Form des kreisrunden Haarausfalls betroffen sind.

Der Typ atrophicans des kreisrunden Haarausfalls tritt nicht so plötzlich, wie bei den meisten anderen Formen auf. Stattdessen entstehen ganz allmählich kleine Flecken, auf denen die Haare fehlen. Die Kopfhaut ist an den betroffenen Stellen oftmals gerötet. Patienten berichten nicht selten darüber, dass die Kopfhaut an den betroffenen Stellen spannt. Auch ein gewisser Glanz kann dabei auftreten.


Die Stellen sind nicht zwingend kreisrund, wie wir es vom so benannten Haarausfall gewohnt sind, sondern eher unregelmäßig geformt. Dabei dominiert jedoch eine eher rundliche Formgebung. Bei der Alopecia areata atrophicans treten die haarlosen Areale bevorzugt rund um den Scheitelbereich bzw. im Hinterkopfbereich auf.

Ursachen unbekannt und kaum Aussichten auf Heilung


Die Ursachen, die zu dieser Form des kreisrunden Haarausfalls führen, sind bisher völlig unbekannt. Stattdessen ist klar, dass die Erkrankung, die auch unter dem Namen Pseudopedale Brocq bekannt ist, immer weiter fortschreitet.

Sie unterscheidet sich von anderen Formen des kreisrunden Haarausfalls vorwiegend dadurch, dass die betroffenen Haarfollikel nicht nur beschädigt, sondern vollständig zerstört werden. Und genau das führt zu den extrem schlechten Aussichten auf eine Spontanheilung.

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