Montag, 9. Juli 2012

Medikamente und ihre Bedeutung beim Haarausfall

Medikamente können unter Umständen zu Haarausfall führen. Dabei agieren verschiedene Medikamente auch unterschiedlich und schädigen somit das Haar auf differenzierte Weise. So führen beispielsweise Zytostatika, die bei Tumorerkrankungen eingesetzt werden, zu einer Hemmung der Zellteilung.

Vitamin-A-Präparate dagegen können unter Umständen den Verhornungsprozess, der im Haarfollikel stattfindet, negativ beeinflussen. Blutverdünner dagegen beeinflussen den Blutfluss im Papillarlager. Cholesterinsenker wirken zwar sehr gut, um die Cholesterinwerte zu senken, blockieren mitunter aber auch die Synthese des Cholesterins im menschlichen Körper.



Welche Medikamente sich wie auswirken


Werden Schilddrüsenhormone in einer falschen Dosierung verabreicht, können sie zu Schilddrüsenfehlfunktionen führen, die wiederum zum kreisrunden Haarausfall führen können. Damit handelt es sich zwar nicht um eine direkte, aber um eine indirekte Ursache für den Haarausfall durch Medikamente.

Blutdrucksenker können dafür sorgen, dass sich Zink-Komplexe im Körper bilden und das Enzym Aromatase kann bei der Therapie von Brustkrebs gehemmt werden. Viele der Medikamente, die den Haarausfall verursachen können, aber nicht müssen, sind in ihrer Wirkungsweise auf diesen noch nicht ausreichend erforscht, so dass hier nur ansatzweise Theorien bestehen, die aber noch nicht belegt sind.


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