Freitag, 19. Oktober 2012

Diagnose des psychisch bedingten Haarausfalls

Gerade beim psychisch bedingten Haarausfall ist die Diagnose alles andere als einfach. Schließlich lassen sich Trichogramme, Trichoscans, der Zupftest und andere bewährte Diagnosemethoden zwar durchführen, doch sie deuten nicht darauf hin, dass eine psychische Erkrankung zugrunde liegt. Oftmals ist diese auch nur ein Teil der Ursache, denn sie geht häufig mit klassischeren Auslösern des Haarausfalls einher.

Das Gespräch ist entscheidend


Um den psychisch bedingten Haarausfall diagnostizieren zu können, ist das Gespräch mit dem Arzt entscheidend. Dieser wird vor einer eingehenderen Untersuchung Fragen zu den allgemeinen Lebensumständen stellen, die wahrheitsgemäß beantwortet werden sollten. Auch wenn es schwer fällt, über starke Gefühle, wie Trauer oder Wut zu sprechen, ist es nur so möglich, dass die Ursache Psyche überhaupt in Betracht gezogen wird.

Wer sich unsicher ist, ob psychische Probleme etwas mit dem Haarausfall zu tun haben könnten, sollte diese Probleme in jedem Fall ansprechen. Der Arzt kann dann entscheiden, ob die psychischen Belastungen zum Entstehen und Fortschreiten des Haarausfalls  beitragen können oder nicht.

Psychisch bedingter Haarausfall kann schwinden


Eine gute Nachricht gibt es aber beim psychisch bedingten Haarausfall. Dieser kann nämlich mit der richtigen Therapie wieder verschwinden. Es handelt sich damit nicht um einen irreversiblen Haarausfall, sondern kann dieser erfolgreich behandelt werden.

Dafür müssen sich Patienten allerdings auf die angesetzten Behandlungsmethoden einlassen. Andernfalls bringen Therapien und Co. nicht viel.

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