Mittwoch, 26. März 2014

Warum muss Zink zugeführt werden?

Zink gehört zu den Stoffen, die vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden können. Aus diesem Grund ist auf eine ausreichende Zufuhr von außen zu achten. Um herauszufinden, ob zu geringe Dosen Zink zugeführt werden und dadurch ein Zinkmangel besteht, ist es ratsam, eine Blutuntersuchung durchzuführen. Im Idealfall sind zwei bis drei Gramm Zink im Körper enthalten. Diese finden sich vorwiegend

  • im Knochengewebe,
  • in den Muskeln,
  • in den Nägeln,
  • in der Haut und
  • in den Haaren.

Wer also den kreisrunden Haarausfall mittels natürlicher Maßnahmen behandeln will, sollte zunächst den eigenen Zinkhaushalt überprüfen.

Woran lässt sich der Zinkmangel erkennen?


Zudem sollte man wissen, woran sich ein Zinkmangel erkennen lässt. Typische Symptome, die damit einhergehen, sind

  • häufig auftretende Infekte,
  • ein gemindertes Nachtsehvermögen,
  • chronische Müdigkeit,
  • häufig auftretende Durchfälle,
  • depressive Verstimmungen,
  • schuppige und/oder gerötete Haut und
  • schlechte Wundheilung.

Nicht zuletzt kann der Haarausfall durch Zinkmangel begünstigt oder gar verursacht werden. Die häufigste Ursache für einen Zinkmangel liegt in der Ernährung. Wer sich vorwiegend von Fast Food ernährt oder einseitige Diäten durchführt, wird meist nicht ausreichend mit allen nötigen Nährstoffen und Spurenelementen versorgt. Auch Personen, die sehr viel schwitzen, sind nicht selten von einem Zinkmangel betroffen. Zudem kann die Einnahme von Antibiotika zu einem vermehrten Ausscheiden von Zink führen, was wiederum den Zinkmangel begünstigen kann.

Welche Lebensmittel können gegen den Zinkmangel helfen?


Um den Zinkmangel möglichst auf natürliche Weise zu beseitigen, sollte auf Lebensmittel mit hohem Zinkgehalt gesetzt werden. Eine ausgewogene Mischkost ist hier die Basis. Vor allem Fleisch, Wurst und tierische Produkte enthalten viel Zink. Deshalb sollten vorwiegend Vegetarier ihren Zinkspiegel im Auge behalten. Besonders hoch ist der Zinkanteil in Lebensmitteln, wie

  • Austern,
  • Kalbfleisch,
  • Leber,
  • Pute,
  • Garnelen,
  • Schnittkäse,
  • Camembert und
  • Brie.

Deshalb sollten Veganer, die vollständig auf tierische Produkte und auf Milchprodukte verzichten, den eigenen Zinkspiegel kritisch beobachten. Zu den pflanzlichen Zinklieferanten gehören vorwiegend

  • Mais,
  • Vollkornbrot,
  • Haferflocken,
  • Erbsen,
  • Linsen,
  • Paranüsse oder
  • Sojabohnen.

Alternative: Zinkpräparate


Wenn die Ernährungsumstellung alleine nicht ausreicht, um dem Zinkmangel zu begegnen, sollte man überlegen, ob man mit Nahrungsergänzungsmitteln Abhilfe schaffen kann. Diese Präparate werden vom Arzt verschrieben und nach einer gewissen Zeit gibt eine erneute Blutuntersuchung Aufschluss darüber, ob der Zinkmangel behoben ist und die Zinkpräparate wieder abgesetzt werden können.

Allerdings ist stets darauf zu achten, dass eine Überdosierung vermieden wird. Mehr als zehn bis 15 Gramm Zink pro Tag sollten nicht überschritten werden. Andernfalls kann die Aufnahme anderer Nährstoffe gehemmt werden, im schlimmsten Fall kann es gar zu einer Zinkvergiftung kommen. Sind Nierenschäden vorhanden, wird generell von der Zinkeinnahme abgeraten.

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