Mittwoch, 2. Juli 2014

Homöopathische Behandlung bei Haarausfall durch vorzeitige Alterung oder Allgemeinerkrankungen

Der Haarausfall kann aus verschiedenen Gründen auftreten. Je nach Ursache des Haarausfalls kommen daher auch andere homöopathische Mittel in Betracht. Welche das in den Einzelfällen sind, wollen wir im Folgenden kurz vorstellen:

Haarausfall durch vorzeitige Alterung


Wird der Haarausfall aufgrund vorzeitiger Alterung verursacht, kommen unterschiedlichste Mittel in Betracht. Zu ihnen zählen unter anderem
  • Lycopodium,
  • Phosphorus,
  • Aluminia,
  • Barium carbonicum und
  • Selenium.

Lycopodium bei vorzeitiger Alterung


Das Mittel Lycopodium, auch als Bärlapp bekannt, wird vor allem eingesetzt, wenn chronische Erkrankungen in einem fortgeschrittenen Stadium zu beobachten sind, die den Patienten älter erscheinen lassen, als er ist.

Auch der schnell sichtbar werdende Haarausfall oder das vorzeitige Ergrauen der Haare können dieses Mittel sinnvoll erscheinen lassen. Wird der Eindruck durch klar sichtbare Stirnfalten erhöht oder sind die Patienten eher missmutig, kann die Gabe von Lycopodium ebenso angeraten sein.

Typischerweise werden hier Tabletten in der Potenzierung D6 verordnet.

Phosphorus bei vorzeitiger Alterung


Der Gelbe Phosphor oder Phosphorus wird nach Erkrankungen verabreicht, die den Patienten sehr müde und erschöpft machen. Ebenfalls kommt die Gabe in Frage, wenn die Haare in ganzen Büscheln ausfallen oder der Haarausfall fleckhaft auftritt. Darüber hinaus wird Phosphorus Patienten verordnet, die sehr feines Haar haben und vorzeitig gealtert erscheinen. Zusätzliche Anwendungsgebiete sind

  • Furcht und
  • Schreckhaftigkeit sowie
  • Depressionen.

In der Homöopathie wird der Gelbe Phosphor daher auch gerne als Mittel gegen Kummer verwendet. Phosphorus wird meist in Tropfenform mit der Potenzierung D12 verabreicht. Bis einschließlich der Potenzierung D3 ist es sogar verschreibungspflichtig.

Aluminia gegen Haarausfall bei vorzeitiger Alterung


Aluminia bzw. Aluminiumoxyd wird bei Haarausfall angewendet, wenn die Patienten schnell frieren, eher mager und schwach sind. Auch bei juckender Kopfhaut, die mitunter mit einem Taubheitsgefühl einhergeht, kann dieses Mittel verordnet werden. Weitere Anwendungsgebiete sind sehr trockene Haut und Schleimhäute und eine schwache Muskulatur, die sogar bis hin zu Lähmungserscheinungen führen kann. Aluminia wird wiederum in Tablettenform verabreicht, meist in der Potenzierung D6.

Barium carbonicum gegen den Haarausfall


Barium carbonicum ist ein weiteres homöopathisches Mittel, das gegen den Haarausfall bei vorzeitiger Alterung angewendet wird. Insbesondere bei den Herren kommt es häufig zur Anwendung, wenn sie unter einer Verkalkung der Gefäße, also der Arteriosklerose, oder unter Durchblutungsstörungen im Gehirn leiden. Bei einer allgemeinen Gedächtnisschwäche, einem häufig auftretenden Schwindelgefühl oder Verwirrtheit kann es ebenso verordnet werden. Ist der Haarausfall bereits chronisch, so sollten Patienten dem Barium carbonicum, auch als Bariumcarbonat bekannt, etwa zwei bis drei Wochen Zeit geben, bevor eine erste Wirkung erwartet werden darf. Hier sind ebenfalls vorwiegend die Tabletten, meist in der Potenzierung D6, das Mittel der Wahl.

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Selenium bei vorzeitiger Alterung


Bleibt noch das Selenium oder Selen, das beim Haarausfall durch vorzeitige Alterung verschrieben wird. Bei Männern, die nicht nur vorzeitig gealtert sind, sondern noch dazu eine abgeschwächte Potenz haben, dabei aber sehr häufig sexuelle Gedanken mit sich herum tragen, kommt dieses Mittel zur Anwendung. Ebenfalls kann es verordnet werden, wenn der Haarausfall nicht nur am Kopf, sondern ebenso am Bart, an den Genitalien oder den Augenbrauen auftritt. Wer dazu neigt, trockene und schuppige Hautausschläge an den Handtellern und/oder am Kopf zu entwickeln, sollte außerdem auf Selenium setzen. Die Gabe erfolgt meist in Tablettenform in der Potenzierung D 6.

Haarausfall in der Folge von Allgemeinerkrankungen


Entsteht der Haarausfall durch andere Erkrankungen, so werden vorwiegend die Mittel

  • Arsenicum album,
  • Lycopodium,
  • Phoshorus und
  • Silicea verabreicht.

Die Wirkungen ähneln den bereits beschriebenen Wirkweisen deutlich.

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