Dienstag, 8. Juli 2014

Kann man den Haarausfall nach einer Entbindung homöopathisch behandeln?

Auch nach der Entbindung kann Haarausfall auftreten. Dieser lässt sich mit den folgenden homöopathischen Mitteln behandeln:

  • Calcium carbonicum,
  • Sepia,
  • Natrium muriaticum


Calcium carbonicum gegen Haarausfall einsetzen


Das homöopathische Mittel Calcium carbonicum ist auch als Austernschalenkalk bekannt. Es wird Frauen verordnet, die zu Fettleibigkeit neigen, eine helle, eher teigige Haut aufweisen und unter juckender Kopfhaut leiden. Darüber hinaus wird es angewendet, wenn man im Schlaf sehr viel schwitzt, insbesondere am Kopf, oder unter kalten Füßen mit Schweißbildung leidet. Auch bei einer generellen Unverträglichkeit der Kälte gegenüber kann der Austernschalenkalk eingesetzt werden.

Vorwiegend werden Tabletten beim Haarausfall verordnet, die in der Potenzierung D12 zum Einsatz kommen.

Wann wird Sepia gegen Haarausfall eingesetzt?


Auch das homöopathische Mittel Sepia, das ebenfalls als Tintenfisch bekannt ist, kann beim Haarausfall nach der Entbindung verordnet werden. Gut geeignet ist es für Frauen mit einer fahlen, gelblichen Haut, die oft dunkle Ringe unter den Augen aufweisen. Besteht das Senkungsgefühl der Gebärmutter, schwitzen Frauen vermehrt und riecht der Schweiß unangenehm, kann dies ebenfalls ein Indikator für die Gabe von Sepia sein.

Depressive Verstimmungen, Erschöpfungszustände, Weinerlichkeit und Gleichgültigkeit sind weitere Anzeichen, die für den Einsatz dieses homöopathischen Mittels sprechen. Sind Frauen leicht zu kränken oder zu beleidigen, kann die Gabe von Sepia außerdem sinnvoll sein. Auch hier werden vorwiegend Tabletten verabreicht, allerdings in der Potenzierung D6.

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Natrium muricaticum bei Haarausfall einsetzen


Darüber hinaus wird Natrium muricaticum, einfaches Kochsalz, gegen den Haarausfall eingesetzt. Dieses Mittel kommt vorwiegend zum Einsatz, wenn der Haarausfall dem männlichen Bild entspricht, sich also Geheimratsecken bilden. Zunächst verschwindet das Haar an der Stirn-Haargrenze und geht dann zunehmend weiter zurück. Diese Form des Haarausfalls tritt oft während des Stillens auf, kann jedoch noch häufiger nach dem Abstillen vorkommen. Das Kochsalz wird dabei ebenfalls in Tablettenform mit der Dosierung D6 verordnet.


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