Donnerstag, 24. Juli 2014

Homöopathische Behandlung von stressbedingtem Haarausfall

Haarausfall kann viele Ursachen haben. Eine davon ist Stress. Psychische Belastungen durch die Überforderung im Alltag, durch zu viel Stress auf der Arbeit oder Streitigkeiten mit dem Partner können sich auf dem Kopf zeigen. Die Homöopathie kennt hier vier Mittel, die helfen sollen:

  1. Acidum phosphoricum
  2. Kalium phosphoricum
  3. Staphisagria
  4. Silicea

Acidum phosphoricum gegen stressbedingten Haarausfall


Acidum phosphoricum oder Phosphorsäure gilt in der Homöopathie als Mittel bei Teilnahmslosigkeit und Erschöpfung. Auch wer tagsüber oft müde und schläfrig ist, dauernd zerstreut ist, weil er zu viel Stress hat, oder unter Schlaflosigkeit leidet, kann mit der Phosphorsäure behandelt werden. Selbst das vorzeitige Ergrauen der Haare kann die Gabe des Mittels induzieren. Üblicherweise wird es dabei in Tablettenform verabreicht, und zwar in der Potenzierung D6.

Kalium phosphoricum gegen stressbedingten Haarausfall einsetzen


Die Symptome, die für die Gabe von Kalium phosphoricum sprechen, sind ähnlich, wie bei der Phosphorsäure. Eine erhöhte Müdigkeit am Tag, eine nervliche Erschöpfung und die fehlende Teilnahme am Leben sind klare Indikatoren. Ausgelöst werden sie oft durch einseitige und geistige Arbeit, die einen überfordert.

Auch Personen, die leicht reizbar sind und Kälte gegenüber sehr empfindlich reagieren, können es mit Kalium phosphoricum versuchen. Selbst nervöse Durchfälle, die auftreten, sprechen für die Gabe dieses Mittels. Ob nun klassischer oder kreisrunder Haarausfall vorliegen, in beiden Fällen wird Kalium phosphoricum verordnet. Meist wird es in Tablettenform der Potenz D12 verabreicht.

Staphisagria gegen stressbedingten Haarausfall einsetzen


Staphisagria, das Stefanskraut, eignet sich für alle leicht gereizten Personen, die launisch und menschenscheu sind. Ebenfalls kann es denen helfen, die sehr heftig aufbrausend reagieren, schnell zornig werden, sich abkapseln oder gar mit Gegenständen um sich werfen. Diese Verhaltensweisen werden meist in Folge einer Demütigung und Beleidigungen an den Tag gelegt. Vielfach leiden die Betroffenen auch unter sexuellen Fantasien, die mit Schuldgefühlen einhergehen.

Tritt der Haarausfall in Verbindung mit schuppender Kopfhaut auf und schreitet er sehr schnell voran, kann das Stefanskraut ebenfalls verordnet werden. Die Tabletten in der Potenzierung D4 sind dabei vorrangig das Mittel der Wahl.

Silicea bei stressbedingtem Haarausfall einsetzen


Bleibt noch Silicea, besser bekannt als Kieselsäure. Typische Indikatoren für die Gabe dieses homöopathischen Mittels sind Haarausfälle, die bei jungen Menschen, oft nach erschöpfenden Krankheiten, auftreten und eine erhöhte Kälteempfindlichkeit. Außerdem kann sich bei den Betroffenen schnell kalter Schweiß an Kopf und Füßen bilden, wobei der Rest des Körpers eher trocken bleibt. Typisch ist ebenfalls, dass die Betroffenen am Kopf zwar sehr schnell frieren, aber nur leichte Kopfbedeckungen vertragen.


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Neigt die Haut dazu, schnell Eiter auszubilden oder sind die Nägel verformt und mit weißen Tupfen versehen, kann dies ebenfalls ein Anzeichen sein, dass Silicea gegeben werden sollte. Die Tabletten werden normalerweise in der Potenzierung D6 verordnet.

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