Mittwoch, 16. Juli 2014

Wie die Homöopathie den Haarausfall in den Wechseljahren stoppen will

Haarausfall in den Wechseljahren ist keine Seltenheit. Viele Frauen leiden in der Meno-Pause unter einem vermehrten Zurückgehen des Haars. Für sie ist das oft besonders schmerzlich und bringt auch psychische Folgen mit sich. Da stellt sich schnell die Frage, wenn herkömmliche Mittel nicht mehr helfen, welche alternativen Behandlungsformen in Frage kommen. Und die Homöopathie kennt hier folgende Mittel, die bei Frauen mit Haarausfall in den Wechseljahren in Betracht kommen:

  • Natrium muricaticum
  • Sepia

Natrium muricaticum bei Haarausfall in den Wechseljahren


Das erste Mittel aus der Homöopathie ist Natrium muricaticum, also Kochsalz. Es wird vor allem dann eingesetzt, wenn der Haarausfall männliche Züge annimmt, was sich durch die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren erklären lässt. Gekennzeichnet wird diese Form des Haarausfalls durch die Geheimratsecken. Insbesondere im Stirnbereich geht das Haar zurück, die Stirn wirkt zunehmend höher.

Auch Patientinnen mit fettiger Gesichtshaut, solche, die im Oberkörperbereich eher abgemagert wirken, obwohl sie einen gesunden Appetit haben, und einen faltigen Hals aufweisen, werden mit dem Kochsalz behandelt. Gleiches gilt, wenn trotz der Abmagerung am Oberkörper die Fettschicht rund um die Hüfte erhalten bleibt. Weitere Indikatoren für die Gabe von Natrium muricaticum sind ein gesteigerter Appetit auf salzige Speisen und das vermehrte Durstgefühl. Das homöopathische Mittel wird dabei in Tablettenform verabreicht, meist in der Potenzierung D12.

Sepia gegen Haarausfall in den Wechseljahren


Das zweite bekannte homöopathische Mittel, das gegen Haarausfall in den Wechseljahren verabreicht wird, ist Sepia, also Tintenfisch. Frauen, die besonders vielfältige Beschwerden in der Meno-Pause haben, von denen der Haarausfall nur eine ist, sollten auf Sepia setzen. Dieser wird ebenfalls eingesetzt, wenn sich das Gefühl einstellt, dass die Gebärmutter herabgedrängt wird, wenn die Frauen leicht reizbar und träge sind, eher traurig, gleichgültig oder weinerlich.

Außerdem kommt Sepia zum Einsatz, wenn sich insbesondere in den Morgenstunden das schwache und elende Gefühl zeigt und die Betroffenen nur langsam in Gang kommen, aber am Abend voll da sind. Dunkle Ringe unter den Augen, eine gelbliche und fahle Hautfarbe oder vermehrte Schweißbildung mit unangenehmem Geruch sind weitere Indikatoren für den Tintenfisch.

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Darüber hinaus wird dieser gerne Frauen verordnet, die den Aufenthalt in stickigen Räumen nicht mehr so gut vertragen oder weniger gern unter vielen Menschen sind. Vielfach fühlen sich Frauen, die Sepia benötigen, am besten, wenn sie sich an der frischen Luft bewegen können. Typischerweise wird Sepia in Tablettenform gegeben, ebenfalls in der Potenzierung D12.


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