Montag, 13. August 2012

Wie oft kommt es durch Medikamentennebenwirkungen zu Haarausfall?

Genaue Zahlen, wie oft Haarausfall durch Medikamentennebenwirkungen verursacht wird, liegen derzeit nicht vor. Gründe dafür liegen unter anderem darin, dass sich die Ursache des Haarausfalls im Allgemeinen nur schwer feststellen lässt. Oft wirken verschiedene Faktoren zusammen, so dass die eindeutige Zuordnung einer Ursache schwer fällt.

Zudem herrscht unter Medizinern noch immer die weit verbreitete Meinung vor, dass beispielsweise der kreisrunde Haarausfall immer die Folge einer Autoimmunerkrankung sei. Dennoch geben Experten zu bedenken, dass Medikamente weitaus häufiger zu Haarausfall führen können, als bisher angenommen.



Selten erkannt, oft vorhanden


Das Problem liegt jedoch darin, dass die Medikamente als Ursache für den Haarausfall nur selten erkannt werden. Wenn jedoch die Ursache unklar ist, kann auch nicht die richtige Behandlung erfolgen. Deshalb müssen Patienten selbst aktiv werden, wenn sie befürchten, dass der bei ihnen vorliegende Haarausfall eine Nebenwirkung der eingenommenen Medikamente sein könnte.

Insbesondere während der Wachstumsphase werden die Haarfollikel durch Medikamente geschädigt, weshalb der Haarausfall oft erst später auftritt. Dann wird dieser oft nicht mehr mit der Medikamenteneinnahme in Verbindung gebracht, was einen weiteren Rückschluss auf ungenaue Zahlen zu Medikamenten als Ursachen für den Haarausfall zulässt.


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