Mittwoch, 6. März 2013

Kortison gegen Haarausfall richtig anwenden

Wird vom Arzt Kortison verschrieben, um etwa den entzündlich bedingten Haarausfall zu behandeln, so muss auf die richtige Anwendung geachtet werden. Hierbei sind drei grundlegende Punkte zu beachten:

  1. Regelmäßige Anwendung
  2. Einnahmezeitpunkte beachten
  3. Kein plötzliches Absetzen der Medikamente

Die regelmäßige Anwendung von Kortison


Kortison ist für viele Patienten mit einem negativen Touch belegt. Zu hohe oder falsche Dosierungen haben in der Vergangenheit oftmals für massive Nebenwirkungen durch Kortison gesorgt. Heute ist die Wissenschaft weiter, man kennt viele neue Möglichkeiten, für die richtige Anwendung von Kortison und dosiert es wesentlich niedriger.

Die regelmäßige Anwendung von Kortison ist deshalb so wichtig, weil es zwar sehr gut wirkt, die Wirkung jedoch erst nach einem gewissen Zeitraum, etwa drei bis vier Tagen, einsetzt. Mit einer einmaligen Behandlung ist es deshalb nicht getan, sie kann dem Haarausfall nicht ausreichend zu Leibe rücken.

Einnahmezeitpunkte beachten


Kortison wird nicht nur als Medikament verabreicht, sondern auch vom Körper selbst gebildet. Um diese Bildung von körpereigenem Kortison nicht zu beeinflussen, sollten die Medikamente zu bestimmten Zeitpunkten eingenommen werden. Bewährt haben sich hierbei die frühen Morgenstunden, etwa zwischen sechs und acht Uhr.

Kein plötzliches Absetzen der Medikamente


Während einer längerfristigen Behandlung mit Kortison stellt der Körper die eigene Produktion des Stoffes ein. Werden die Kortison-Präparate plötzlich abgesetzt, so hat der Körper überhaupt kein Kortison mehr zur Verfügung. Das kann zu einem Kreislaufversagen, aber auch Schockreaktionen führen. Ersteres kann sogar lebensgefährlich werden.

Aus diesem Grund wird Kortison ausschleichend abgesetzt. So wird die Dosis über Wochen hinweg täglich verringert, bis der Körper die Kortisonproduktion wieder aufnimmt.

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