Mittwoch, 28. Mai 2014

Wie sieht der Ablauf der Haartransplantation aus?

Die Haartransplantation wird von vielen als letzter Ausweg im Kampf gegen den Haarausfall gesehen. Dabei gliedert sich der Ablauf in zwei grundlegende Schritte:

  1. Vorbereitungen
  2. Operation


Die Vorbereitungen


Vor jeder Haartransplantation sollte ein ausführliches Gespräch mit einem darauf spezialisierten Arzt erfolgen. Dieser wird den Patienten detailliert untersuchen und die verschiedenen Möglichkeiten der Haartransplantation genauer erläutern. Dabei erfahren Patienten zudem, welche Ergebnisse mit dem geplanten Eingriff realisierbar sind und was nur Wunschdenken ist. Außerdem wird abgeklärt, ob der Patient überhaupt die nötigen Voraussetzungen für den Eingriff mitbringt.

Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Haartransplantation ist dabei ein vorhandener und intakter Haarkranz, aus dem gesunde Haarwurzeln entnommen werden können.

Die Operation


Bei der eigentlichen OP entnimmt der Arzt Büschel der gesunden Haarwurzeln, die so genannten Follicular Units. Diese befinden sich in der Regel im Hinterkopfbereich. Unterscheiden muss man dabei zwischen den beiden gängigen Methoden:

  • FUE: Es werden einzelne Haarwurzeln entnommen und verpflanzt und der
  • FUT: Es werden Hautstreifen mit Haaren entnommen und verpflanzt.

Ziel ist es dabei, die einstige Haardichte wiederherzustellen. Dabei gehört die Haartransplantation zu den am häufigsten durchgeführten operativen Eingriffen in Deutschland. Das erklärt sich schon alleine aus statistischen Gründen: Ein Viertel der Männer unter 30 Jahren leidet bereits unter Haarausfall bzw. entdeckt die ersten Anzeichen für einen solchen bei sich selbst. Bei den Männern über 50 Jahren ist gut die Hälfte vom Haarausfall betroffen.

Diese Ergebnisse lassen sich erzielen


Verläuft die Haartransplantation optimal, kann, abhängig vom Einpflanzgebiet und der Haarstruktur, eine Dichte von 40 bis 90 Follikeleinheiten pro Quadratzentimeter verpflanzt werden. Das entspricht etwa 150 Haaren. Durch dieses Ergebnis wird ein dichtes, gesund aussehendes und natürliches Ergebnis erzielt.

Wird die FUE-Methode angewendet, die etwas aufwändiger ist, entsteht am Hinterkopf keine Narbe, da keine Hautstreifen entnommen wurden. Dadurch gelingt es bei dieser Methode eine sanftere Heilung zu erzielen.

Keine Kommentare:

Kommentar posten

Informationen dieser Art sollen nicht die Anweisungen eines Arztes oder eines anderen Angehörigen der Heilberufe ersetzen.

Die auf den Webseiten enthaltenen Informationen dürfen nicht zur Diagnose oder Therapie eines gesundheitlichen oder medizinischen Problems oder einer Krankheit verwendet werden. In solchen Fällen müssen Sie stets einen Arzt konsultieren bzw. medizinischen Rat einholen.

Da die Informationen im Laufe der Zeit veraltet sein können, ist es unbedingt erforderlich, dass stets der Rat eines Arztes eingeholt wird, um zu einer angemessenen klinischen Beurteilung Ihres spezifischen Zustandes bzw. des spezifischen Zustandes des einzelnen Patienten zu gelangen.