Dienstag, 28. August 2012

Diagnose des Haarausfalls als Medikamentennebenwirkung

Kommt es aufgrund der Medikamenteneinnahme zu Haarausfall, so lässt sich dies nicht immer ganz einfach nachweisen. Die Diagnose wird häufig auch bei dieser Form des Haarausfalls mit Hilfe von speziellen Laboruntersuchungen oder einem Trichogramm gestellt. Patienten selbst sollten ihren Körper aufmerksam beobachten.

Kommt es plötzlich zu vermehrtem Haarausfall, meist im Bereich des Scheitels, so sollten Patienten sich die Frage stellen, ob sich in ihren Lebensumständen etwas verändert hat. Stress, Hormonumstellungen und schließlich die Einnahme von einem oder mehreren Medikamenten sollten dann notiert werden.



Rücksprache mit dem Arzt ist unerlässlich


Haben Sie festgestellt, dass Sie seit einiger Zeit ein neues Medikament einnehmen, ist es nötig, Ihren Arzt zu konsultieren. Mit ihm gemeinsam kann besprochen werden, ob das Medikament unter anderem die Nebenwirkung Haarausfall mit sich bringt. Fragen Sie Ihren Arzt auch dann danach, wenn bisher entsprechende Nebenwirkungen nicht bekannt sind.

Nicht alle eventuellen Nebenwirkungen können untersucht werden und finden sich deshalb nicht im Beipackzettel der Medikamente. Sollte es aber aufgrund der Medikamenteneinnahme zu Haarausfall kommen, so muss der Arzt dies dem Hersteller melden.

Berücksichtigen Sie außerdem, dass der Haarausfall nicht sofort mit der Einnahme eines neuen Medikaments einhergehen muss. Er kann sich auch erst Monate später zeigen, dann wird es natürlich schwieriger, den Haarausfall einem bestimmten Medikament zuzuordnen. Führen Sie deshalb genau Buch über die eingenommenen Medikamente. Auch sollten Sie beachten, dass es durch Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Medikamenten zu Haarausfall kommen kann. In diesem Fall ist es wichtig, dass Sie alle eingenommenen Mittel detailliert aufführen, damit Ihr Arzt eine entsprechende Diagnose stellen kann.


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