Freitag, 26. Oktober 2012

Entzündliche Prozesse: Ursachen und Wirkungen

Entzündungen können ebenfalls zum Haarausfall führen. Doch bevor wir darauf genauer eingehen, wollen wir uns intensiv damit befassen, um was es sich bei einer Entzündung im Körper überhaupt handelt. In der Regel entsteht eine Entzündung als Schutzmechanismus des Körpers. Damit sollen unterschiedliche Reize abgewehrt werden, so dass sie dem Körper keinen Schaden zufügen können. Dabei kommen verschiedene Reize in Frage, die entzündliche Prozesse hervorrufen können. Man unterscheidet hier grundlegend zwischen den vier Reizarten:

  1. Mechanische Reize: Das können unter anderem Reibung oder Druck sein. So kann Haarausfall durch zu straff gebundene Frisuren entstehen, wenn diese auf Dauer getragen werden.
  2. Chemische Reize: Durch Haarfärbemittel, Medikamente und andere chemische Substanzen kann es ebenfalls zu Haarausfall und Entzündungen an den Haarfollikeln kommen.
  3. Physikalische Reize: Hitze und Kälte wirken sich auf den Organismus aus und können entzündliche Prozesse in Gang setzen. Diese können in seltenen Fällen auch das Haar angreifen, so wird es sehr trocken, wenn es übermäßiger Hitze durch den Haartrockner ausgesetzt wird.
  4. Reize durch Mikroorganismen: Hierzu zählen vor allem Viren und Bakterien, aber auch Pilze. Um sie abwehren zu können, werden vom Körper Entzündungen ins Leben gerufen.

Wie sich Entzündungen im Körper zeigen


Dabei zeigt sich die Entzündung im Körper durch ganz klare Kennzeichen, darunter etwa

  • Rötungen
  • Schmerzen
  • Funktionsstörungen der betroffenen Partien
  • Übermäßige Erwärmung an den betroffenen Stellen

Ebenfalls kann das Gewebe rund um den Entzündungsherd anschwellen. Verantwortlich dafür zeichnet die vermehrte Zellwasseransammlung, die typisch für entzündliche Prozesse ist. Nervenenden, die unter der betroffenen Hautpartie liegen, werden durch diese Schwellung einem vermehrten Druck ausgesetzt, wodurch es bei Entzündungen im Körper oft auch zu einem gesteigerten Schmerzempfinden kommen kann.

Typisch für entzündliche Reaktionen im Körper sind genauso starke Abwehrreaktionen, die über das körpereigene Immunsystem gesteuert werden. So wird das Gewebe an der entzündeten Stelle stärker durchblutet. Dies sorgt dafür, dass vermehrt Leukozyten angelockt werden, die im Wundbereich dafür sorgen sollen, Fremdkörper zu vernichten, die eingedrungen sind. Aber auch Zellgewebe, das durch die Fremdkörper bereits beschädigt wurde, wird mit zerstört.

Was passiert bei einer entzündlichen Reaktion im Körper?


Kommt es zu einer entzündlichen Reaktion, werden im Organismus vermehrt freie Radikale gebildet. Diese hochaktiven Teilchen arbeiten im Normalfall im Sinne unserer Gesundheit, sorgen sie doch dafür, dass Bakterien und Keime abgetötet werden. Sie werden in der Regel immer dann gebildet, wenn Krankheiten entstehen, da sie als Antwort des Körpers auf Krankheitserreger gebildet werden. Wenn nun aber zu viele freie Radikale gebildet werden, kann sich deren Arbeit genau ins Gegenteil umwandeln. Denn dann werden neben den gefährlichen Krankheitserregern auch körpereigene Zellen von ihnen angegriffen.

Um diese freien Radikalen zu stoppen, bedarf es Enzyme. Sie werden über die ausgewogene und gesunde Ernährung aufgenommen und können die freien Radikalen abfangen. Dadurch kann der Heilungsprozess beschleunigt werden. Allerdings sollte hierbei stets Rücksprache mit dem Arzt getroffen werden, um eine ganzheitliche Therapie in die Wege zu leiten.

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