Donnerstag, 9. Mai 2013

Methotrexat: Medikament zur Immunsuppression

Auch Methotrexat wird zu den Immunsuppressiva gezählt. Es ist mit einer starken Wirksamkeit versehen und wird unter anderem bei

  • Psoriasis-Arthritis,
  • rheumatoider Arthritis,
  • Kollagenosen oder einem
  • entzündlichen Befall der Wirbelgelenke und/oder Organe eingesetzt.

Methotrexat darf nicht angewendet werden bei Schwangeren und Stillenden. Zudem sind folgende Erkrankungen ein Ausschlusskriterium für die Anwendung:

  • Störungen der Blutbildung,
  • Erkrankungen der Leber und/oder Niere,
  • Störungen bei der Wundheilung,
  • Infektionen oder
  • Alkoholismus.

Ebenfalls sollte Methotrexat nicht bei älteren Personen angewendet werden. Damit es richtig wirken kann, ist eine hohe Zuverlässigkeit der Patienten bei der Einnahme ein absolutes Muss. Darüber hinaus gilt das Medikament als Verhütungsmittel, welches noch bis zu sechs Monate nach der Behandlung wirken kann – bei Frauen, wie Männern gleichermaßen. Oftmals wird es auch eingesetzt, wenn dadurch Kortison eingespart werden kann.

Wirkung von Methotrexat


Wie aber wirkt Methotrexat konkret? Es kann dazu führen, dass Gelenkschäden sich zurück bilden – Studien haben ergeben, dass nach einer dreijährigen Behandlung bei mehr als einem Drittel der Patienten eine Vollremission zu sehen war.

In der Regel ist Methotrexat sogar besser verträglich, als Goldspritzen. Jedoch setzt die Wirkung oft erst vier bis sechs Wochen nach Beginn der Behandlung ein. Wird Methotrexat zur Behandlung von Psoriasis-Arthritis genutzt, so kann zusätzlich Folinsäure gegeben werden. Wird diese 24 Stunden nach der Einnahme von Methotrexat verabreicht, wird eine sehr wirkungsvolle Therapie eingeleitet.

Nebenwirkungen von Methotrexat


Natürlich ist auch Methotrexat nicht frei von Nebenwirkungen. Vergleichsweise häufig kommt es zu vermehrter Übelkeit und Schleimhautentzündungen. Auch die Erhöhung der Transaminase in der Leber kommt häufig vor. Hinzu kommen Nebenwirkungen, wie

  • Entzündungen der Harnblase,
  • Psychosen,
  • Störungen in der Wundheilung (deshalb auch als Kontraindikation),
  • Kopfschmerzen und Schwindel,
  • Geschwüre im Magen-Darm-Bereich,
  • Störungen der Blutbildung (sh. Kontraindikation),
  • Lungenerkrankungen und eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber Infekten.

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