Mittwoch, 26. Juni 2013

Azathioprin zählt zu den Immunsuppressiva

Ebenfalls als Immunsuppressivum bekannt ist Azathioprin. Dieses wird gerne als Ausweichpräparat verwendet, wenn schwere Entzündungen vorliegen, die die Anwendung anderer Immunsuppressiva ausschließen. Ebenfalls kann es in Kombination mit Kortison angewendet werden, so dass dessen Dosierung sich verringern lässt. Bei einer schweren rheumatoiden Arthritis kommt Azathioprin ebenfalls zum Einsatz.

Wann darf Azathioprin nicht angewendet werden?


Auch beim Azathioprin gibt es verschiedenste Kontraindikationen. Verständlicherweise gehören dazu die Schwangerschaft und Stillzeit, da Auswirkungen auf das Baby nicht ausgeschlossen werden können, bzw. der Wirkstoff über die Muttermilch in den Kreislauf des Babys gelangen kann.

Weiterhin darf Azathioprin nicht verwendet werden, wenn bereits Störungen bei der Blutbildung auftreten oder die Gefahr von Leberversagen gegeben ist.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen von Azathioprin


Azathioprin sagt man eine eher schwache bis mittelmäßige Wirksamkeit nach. Dafür gilt es aber als gut verträglich. Der Abbau des Wirkstoffes erfolgt über die Leber, weshalb diese intakt sein muss. Azathioprin schaltet das Immunsystem aus bzw. schwächt es ab, kann aber auch Entzündungen hemmen. Allerdings setzt die Wirkung erst etwa zwei bis drei Monate nach Beginn der Behandlung ein.

Ebenfalls kann Azathioprin Nebenwirkungen mit sich bringen. Häufig wird eine verstärkte Übelkeit beklagt, sowie die verständliche erhöhte Anfälligkeit gegenüber Infekten jedweder Art. Darüber hinaus kann es zur Verringerung der Leukozytenzahl kommen. Weitere Nebenwirkungen können


Aufgrund der Nebenwirkung Haarausfall ist Azathioprin weniger für die Behandlung selbigens geeignet, wie die übrigen Immunsuppressiva.

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